Förderbescheid zur Unterstützung des Breitbandausbaus

Die Gemeinde Wilhelmsdorf hat am 26. Juni 2017 einen Förderbescheid für die Erstellung einen „Masterplan“ zur Verlegung von Leerrohren für das schnelle Internet erhalten.

Im Rahmen der Breitbandstrategie der Bundesregierung wird angestrebt, eine flächendeckende Versorgung des Landes mit hochleistungsfähigen Breitbandanschlüssen und damit den schnellen Aufbau von Netzen der nächsten Generation – Next Generation Access (NGA)-Netzen – als wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und steigenden Wohlstand zu gewährleisten.

Mit dieser Förderung kann ein Masterplan in Auftrag gegeben werden, in dem festgelegt ist, wie Kabelkanäle für einen weiteren Ausbau des Internets verlaufen sollen.

Wenn zu einem Zeitpunkt Aufgrabungen im Ort erfolgen können gleich die entsprechenden Leerrohre verlegen werden.

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Norbert Barthle, hat am 26. Juni 2017 weitere 150 Förderbescheide für Mittel aus dem milliardenschweren Bundesprogramm für superschnelles Breitband überreicht. Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten damit bis zu 50.000 Euro, um Ausbauprojekte für schnelles Internet zu planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte zu erstellen.
In einem zweiten Schritt vergibt das BMVI bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.

 

In der Vergangenheit wurden im Gemeindegebiet mehrere Förderverfahren über das Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat durchgeführt.
Mit diesen Verfahren wurde in den jeweiligen Erschließungsgebieten eine Versorgung von mindestens 30 Mbit/s bis 50 Mbit/s im Download geschaffen.

Im Bereich Wiesenstraße, Ebersbacher Straße, Gartenstraße (siehe Plan) hat die Telekom Eigenausbau angemeldet. Das bedeutet, dass hier kein Förderverfahren durchgeführt werden kann und die Gemeinde hier keine Mittel einsetzen muss.
Dieser Eigenausbau der Telekom in Form von Vectoring ist für 2018 angekündigt.

Kinotour der N-ERGIE in Wilhelmsdorf am 5. September 2017

Kinofilme unter freiem Himmel – Zuschauer haben die Wahl

Die N-ERGIE Kinotour 2017 macht in Wilhelmsdorf Station und verwandelt den ASV-Bolzplatz am 5. September in einen Freilicht-Kinosaal.

Das Besondere: Die Zuschauer bestimmen im Vorfeld selbst, welchen Film sie sehen möchten.

Unter https://www.n-ergie-kinotour.de stehen ab sofort bis zum 10. August diese fünf Filme zur Wahl:

  • Ein Dorf sieht schwarz (FSK 0)
  • Plötzlich Papa (FSK 0)
  • Schweinskopf al dente (FSK 12)
  • Vier gegen die Bank (FSK 12)
  • Willkommen bei den Hartmanns (FSK 12)

Sie haben jetzt die Möglichkeit abzustimmen.

Bitte machen Sie mit und stimmen Sie für Ihren Favoriten ab!

Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Einnahmen kommen Einrichtungen vor Ort zugute.

 

Ferienprogramm der VGem Hagenbüchach-Wilhelmsdorf 2017

Liebe Eltern,
jetzt gehts los – das Ferienprogramm 2017 ist FERTIG.
Sie haben sicher schon gehört, dass diese Jahr das Ferienprogramm über eine Internetanwendung läuft.
Die Anmeldungen der Kinder zu den einzelnen Programmpunkten wird im Juli 2017 frei geschalten.
Damit diese Anmeldungen dann einfach und schnell vorgenommen werden können ist es jetzt schon möglich, dass Sie sich als Eltern in der Internetanwendung registrieren.
Bitte registrieren Sie sich jetzt unter:
Gehen Sie bitte auf Login und dann auf Registrieren.
Hier bitte erstmalig registrieren und bitte alle Kinder mit aufnehmen.
Dann haben Sie die Vorarbeit gemacht, dass die Anmeldung ab dem Startdatum einfach geht.
Selbstverständlich können Sie Ihre Kinder auch noch persönlich im Rathaus anmelden.
Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.
Gerne können auch alle, die keine Kinder im Alter der Teilnehmer des Ferienprogramms haben einen Besuch auf der Internetanwendung vornehmen.
Sie klicken dann auf „zu den Veranstaltungen“ und können sehen was für tolle Angebote dieses Jahr zustande gekommen sind.
Unter allen Registrierungen, die ab jetzt bis zum 15. Juli 2017 im Portal vorgenommen werden verlosen wir
  •  ein großes Eis aus der Eisdiele
  • Autoscooter Chips für die Emskirchner Kirchweih 

 

Sitzung des Gemeinderates am 9. Juni 2017

Zur Juni-Sitzung des Gemeinderates

In den letzten 15 Jahren stieg die Einwohnerzahl im Durchschnitt um etwa ein Prozent pro Jahr auf jetzt gut 1.500. „Das ist eine ausgesprochen gesunde und gute Entwicklung“, so Erster Bürgermeister Werner Friedrich anlässlich der Juni-Sitzung des Gemeinderates. Und um zu vermeiden, dass Einheimische sich anderweitig nach Bauplätzen umsehen müssen, plane die Gemeinde weiterhin konsequent an der Umsetzung eines neuen Baugebietes. Um anderslautenden Parolen entgegenzutreten ergänzte Friedrich: „Von den letzten Baugebieten profitierten ganz überwiegend Einheimische“. Für das systematische Wachstum sind aber auch „Neubürger“ unerlässlich und ohnehin herzlich willkommen.

Im Rahmen der allgemeinen baulichen Entwicklung trägt die Gemeinde auch den Bürgerinnen und Bürgern Rechnung, die im Bereich der Gartenstraße bis zum Rückhaltedamm teils eigene Grundstücke zur Wohnbebauung nutzen möchten. Deshalb soll auch hier zügig ein kleiner Bebauungsplan entwickelt werden. Einer konkreten Bauvoranfrage wurde bereits stattgegeben.

Zur Verbesserung der Parksituation im Kernort hat der Gemeinderat beschlossen, auf dem Grundstück an der Bergstraße 9 keinen Ersatzbau für das abgerissene Gebäude zu erstellen, sondern Parkplätze anzulegen. An anderen Stellen, wo regelmäßig „wild, ungeordnet und widerrechtlich“ geparkt wird, wird die Gemeinde mit geeigneten Maßnahmen für mehr Ordnung sorgen, vor allem damit Schulkinder und andere Fußgänger nicht unnötig gefährdet werden, die oft wegen unvernünftigem Parken die Gehsteig verlassen müssen.

Mit zwei zusätzlichen Anzeigetafeln und Überwachungsmaßnahmen soll den häufig auch von Bürgern beklagten Geschwindigkeitsüberschreitungen begegnet werden. Nicht selten seien es aber die gleichen Personen, die zu schnelles Fahren beklagen und selbst dabei „ertappt“ werden, so Gemeinderäte.

Auf den Prüfstand soll die Vorfahrtsregelung vor allem in der Martin-Luther-Straße. Einerseits soll der Schilderwald in Grenzen gehalten werden, andererseits gibt es „unklare und unübersichtliche Regelungen“. Die Gemeinde wird im Benehmen mit Fachleuten der Polizei nach Lösungen suchen.

 

 

Sitzung des Gemeinderates vom 12. Mai 2017

Mai-Sitzung mit umfangreicher Tagesordnung
Neuer Flächennutzungsplan in Arbeit
Bauleitverfahren mit vielfältiger Bürgerbeteiligung

Im Rahmen eines Bauleitverfahrens ist die Gemeinde derzeit dabei, den Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan zu überarbeiten. Ziel ist, mit – wie berichtet – neuen Möglichkeiten zur Wohnbebauung den zahlreichen Wünschen aus der einheimischen Bevölkerung wie auch der näheren Umgebung Rechnung zu tragen und den entstanden Druck zu entschärfen. „Wir mussten in den letzten Monaten bereits etliche ernsthafte Bauinteressenten abweisen und haben immer noch fast fünfzig feste Vormerkungen“, so Erster Bürgermeister Werner Friedrich.
Und weil dies keine Dauerlösung sei, müsse zügig nach neuen Möglichkeiten gesucht werden. Die Gemeinde sieht dies zum Beispiel im Bereich des Brunner Wegfeldes in Fortsetzung der Rosenstraße, weil sich die Abrundung des Baugebietes Beethovenstraße auf absehbare Zeit nicht realisieren lässt und die Pläne für ein Baugebiet „Am Kaisersberg“ sich zumindest deutlich verzögern werden.

Bürger- und Behördenbeteiligung
In den letzten Wochen hatten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Träger Öffentlicher Belange und Nachbargemeinden Gelegenheit zur Einsicht in die Pläne, welche auch beispielsweise das Ökoflächenkataster und die schalltechnischen Untersuchungen beinhalten. Im Rahmen der Bewertung der Vorschläge und Einreden aus der frühzeitigen Beteiligung zur fünften Änderung des Flächennutzungsplanes hatten die Gemeinderäte die Vorschläge des Planers hierzu zu bearbeiten.
Dabei ging es zum Beispiel um die Nähe zu einem Aussiedlerhof, die Abstände zum Gewerbegebiet und zu vorhandenen Holz- und Maschinenlagerhallen, wo temporär auch gearbeitet werde. Anwohner befürchten zum Beispiel auch eine zu hohe Belastung in den schmalen Zufahrten; dem will die Gemeinde mit zusätzlichen Straßen Rechnung tragen.
Zu berücksichtigen sind auch die Belange des Tier- und Naturschutzes und der sichere Zugang zu diversen Versorgungsleitungen, was in den vorgelegten Plänen bereits umfassend ausgearbeitet war. Zudem wird von Behörden wie Bürgern empfohlen, die allgemeine Bevölkerungsentwicklung im Auge zu behalten. Zu Letzterem waren sich die Gemeinderäte darin einig, dass der Zuzugsdrang nicht nur aus regionalen Gegebenheiten im Umfeld der Ballungsräume, sondern auch aufgrund weltweiter Entwicklungen weiter anhalten wird.
Neues Wohnbaugebiet
Behördlicherseits gab es nach Angaben des Stadtplaners Thomas Rosemann, der in öffentlicher Sitzung dem Gemeinderat die Antworten vorstellte, keine unüberwindbaren Hürden und auch aus landesplanerischer Sicht wurden keine Einwände erhoben. Soweit notwendig wird die Gemeinde jetzt zügig notwendige Änderungen einarbeiten und Bürgern wie Behörden anschließend erneut Gelegenheit zur Stellungnahme geben.
Bürgermeister Werner Friedrich sah die Aufgabe der Gemeinde darin, sorgfältig zwischen den Interessen von unmittelbaren Anliegern und denen der Gemeinde abzuwägen. Manche Einwände seien durchaus aus Sicht der Betroffenen berechtigt; die Gemeinde bleibe dabei bemüht, nach für alle tragbaren Lösungen zu suchen.
In mehreren Stellungnahmen wurde darauf hingewiesen, dass vorrangig oder zumindest parallel die Lückenschließung im Innerortsbereich in Angriff genommen werden sollte. Nach Ansicht der Gemeinderäte sei diese aber nicht nur wegen den wenigen verfügbaren Altbauten erschwert, sondern würde sich auch die innerörtliche Parksituation weiter verschärfen. Wohnungsbau im Kerngebiet der Gemeinde sei ohnehin durch die Geländegegebenheiten erschwert und damit deutlich teurer, als Neubauten in Baugebieten: „Ein Run auf die innerörtlichen zumeist maroden Gebäude ist nicht in Sicht und die Gemeinde kann nicht alle Ruinen selbst aufkaufen“, meinten Gemeinderäte.
Grundsätzlich stimmte der Gemeinderat den Antwortvorschlägen des Ortsplaners mit entsprechenden Änderungen und Ergänzungen zu. Thomas Rosemann hatte gleich auch einige Vorschläge für den zu entwickelnden Bebauungsplan „Brunner Wegfeld – Blumenstraße“ mitgebracht. Demnach könnten in einem ersten Abschnitt bis zu 36 Bauplätze entwickelt werden.

Konkrete Bauvorhaben
Unabhängig von mittelfristigen Plänen gibt es in der Gemeinde weitere konkrete Bauwünsche. Der Bauvoranfrage zur Errichtung eines Einfamilienhauses in der Gartenstraße wurde in diesem Zusammenhang ebenso zugestimmt, wie der Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplanes in diesem Umfeld, wobei die Realisierung ggf. auch durch eine Innenbereichssatzung möglich schien.
Flexible Mobilität ermöglichen
Begrüßt wurde die Initiative zur Ausweiterung des „Anruf-Sammeltaxis“ auf den gesamten Landkreis. Das böte neue Möglichkeiten zur flexiblen Mobilität, zumal die Angebote des Öffentlichen Nahverkehrs in Wilhelmsdorf und Umgebung noch recht gering seien. In diesem Zusammenhang wurde auch dem unter Federführung des Heimatvereins vorgetragenen Wunsch zum Aufstellen zweier so genannten „Mitfahrerbänke“ zugestimmt. Als mögliche Standorte wurden die Ecke Erlanger Straße/Flurstraße und Bergstraße/Blumenstraße auserkoren; inwieweit beides angenommen werden wird, müsse sich zeigen.
Parkdisziplin im Argen.

Das Parken und die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen war wiederholt Thema im Gemeinderat. Der Mangel an Parkplätzen dürfe nach Ansicht der Räte nicht zu permanentem verbotswidrigem Parken vor allem auf Gehsteigen und an unübersichtlichen Stellen führen. Manche betrachteten sogar öffentliche Flächen als die „ihren“, weil „sie schon immer dort geparkt haben“. Vielfach müssten Schulkinder auf dem Weg zur Bushaltestelle und Eltern mit Kinderwagen ohnehin auf die Straße ausweichen. Auch die Geschwindigkeitsbeschränkungen – in der Gemeinde gilt mit Ausnahme der Durchgangsstraßen nahezu überall Tempo 30 – würden nicht eingehalten. Mit geeigneten Maßnahmen, wie der Anbringung von Halteverbotsschildern und der Wiedereinführung der Geschwindigkeitsmessungen will die Gemeinde dem entgegenwirken, nachdem in der Vergangenheit Appelle zu nichts führten. Und nachdem Beschwerdeführer und „Täter“ bei anderen Gelegenheiten nicht selten identisch seien, war der Tenor im Gemeinderat: „Manche sehen halt gerne den Splitter im fremden Auge, den Balken im eigenen aber nicht“.