Aus dem Gemeinderat November 2018

Gemeinderatssitzung an geschichtsträchtigem Tag
Auch in Wilhelmsdorf Klimaschutz im Blick

Wilhelmsdorf (pmw). Dass man mit Maßnahmen zum Schutz des Klimas und der Natur vor Ort beginnen muss, darin waren sich die Gemeinderäte einig. „Wir dürfen unsere Lebensgrundlagen nicht mutwillig zerstören“, so Erster Bürgermeister Rüdiger Probst. Auch wenn in Deutschland schon viel geschehe, müssten auch die Kommunen und jede Bürgerin und jeder Bürger  zum Klimaschutz beitragen.

Anlass war die Vorstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes des Landkreises durch Dr. Renate Kapune von der Stabsstelle Kreisentwicklung im Gemeinderat. Dabei wurde deutlich: Es geht um die Stärkung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes, die regionale Wertschöpfung, die Unabhängigkeit von Rohstoffen und die Versorgungssicherheit. Dr. Kapune zeigte dabei die Potentiale auf, die sich beispielsweise bei der Photovoltaik, der Solarthermie und der Straßenbeleuchtung auch für kleine Gemeinden böten. Insgesamt gehe es um Emissionsminderungen wo immer dies möglich ist.

In Wilhelmdorf könnte zum Beispiel die durch die örtliche Kunststoffindustrie vorhandene Abwärme ebenso ein Potential für sinnvolle Nutzung sein, wie die Wärmerückgewinnung aus Abwasser – beide Optionen hielten Bürgermeister Probst und die Gemeinderäte für „überlegenswert“. Und schon seit Jahrzehnten sei die Gemeinde bemüht, wohnen und arbeiten zusammenzubringen, um so den Pendlerverkehr in Grenzen zu halten.

Zu Beginn der Gemeinderatssitzung erinnerte Probst „an diesem denkwürdigen Tag“ an das Ende des Ersten Weltkrieges und die Ausrufung der Republik vor 100 Jahren als auch an die Pogromnacht von 1938 und den Fall der Mauer 1989. „Der 9. November ist ein wichtiger Tag in unserer Geschichte mit unterschiedlichsten Facetten, ein Tag zum Innehalten und zur Besinnung“. Der Tag erinnere einerseits an die Gräueltaten gegen jüdische Mitbürger, an die Folgen von Hetze und Hass, aber auch daran, dass „unsere fragile Demokratie täglich durch Engagement gegen Angriffe von innen und außen verteidigt werden muss“.

Vor dem nicht-öffentlichen Teil der Sitzung lag es an den Gemeinderäten, einer notariellen Messungsanerkennung ebenso zuzustimmen, wie einem Grundstückskauf außerhalb des Gemeindegebietes für Ausgleichs- oder Tauschflächen.

Für den 18. November lud Bürgermeister Probst anlässlich des Volkstrauertages zur Gedenkfeier am Mahnmal für die Gefallenen im Friedhof ein; die Feier wird vom Posaunenchor, dem Singverein, der Soldatenkameradschaft und Abordnungen von Vereinen mit ihren Fahnenträgern begleitet und beginnt im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst in der Hugenottenkirche. Bürgerversammlungen sind am 20. November in Wilhelmsdorf (Brennereistuben) und am 22. November für die Ortsteile in der Dorfscheune Oberalbach. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr. Auch zum allseits beliebten Weihnachtsmarkt am 15. Dezember lud Probst bereits jetzt ein, heuer wieder in der Ortsmitte im Umfeld des Bonnet-Hauses.

 

 

Unterbrechung der Wasserversorgung im Gemeindegebiet Wilhelmsdorf 30. Oktober 2018

Wasserabsperrung in Wilhelmsdorf!

Die Arbeiten am Leitungsnetz haben sich entgegen der Schätzung der FWF verzögert.

Es ist jetzt alles behoben.

Derzeit ist unser Bauhof dabei das Rohrnetz zu befüllen und zu entlüften!

Bis etwa 16:30 Uhr müsste, nach Angabe der FWF wieder alles normal sein.

 

Unterbrechung der Wasserversorgung im Gemeindegebiet Wilhelmsdorf

Die Fernwasserversorgung Franken muss voraussichtlich

am Dienstag, 30. Oktober 2018,
von 8 Uhr bis 13 Uhr

die Wasserversorgung wegen dringender Reparaturarbeiten an der Hauptleitung unterbrechen.

 

Die Fernwasserversorgung Franken bittet darum, dass aus technischen Gründen ab 7 Uhr KEIN Wasser mehr entnomnen wird um ein Leerlaufen des Ortsnetzesleitungen zu vermeiden. Dadurch kann für die Wiederinbetriebnahme des Ortsnetzes eine Minimierung des Aufwandes für die Füllung und Entlüftung des Leitungsnetzes erreicht werden.

Bitte bevorraten Sie sich entsprechend!!

Gemeinde Wilhelmsdorf

Aus dem Gemeinderat Oktober 2018

Oktobersitzung des Gemeinderates, 50. der Wahlperiode

Um die vorneweg zu tragenden Ausgaben für das neue Baugebiet Brunner Wegfeld – Blumenstraße abbilden zu können, hat der Gemeinderat eine Nachtragshaushaltssatzung in Höhe von drei Millionen Euro beschlossen. Nach Angaben von Erstem Bürgermeister Rüdiger Probst sollen damit die Ausgaben für Bauleitplanung, Grundstückskauf und Erschließungskosten vorfinanziert werden, bis durch den Verkauf der Grundstücke die Kosten wieder hereinkommen.

Anlässlich der 50. Sitzung der laufenden Wahlperiode wurde im Gemeinderat erneut überlegt, Fördermittel im Rahmen der Kommunalen Allianzen für den so genannten Kernwegeausbau („bedeutsame Flurwege“) in Anspruch zu nehmen. Konkret geht es um die Verbindung „940.1“  von Oberalbach zum Weg von Brunn nach Hohholz. Falls die mit der Förderung verbunden Auflagen, zum Beispiel im Hinblick auf die Art des Ausbaus und die Breite des Weges, nicht zu umfangreich sind, wird die Gemeinde dafür einen Antrag stellen; alternativ soll der Weg in Eigenregie verbessert werden.

Auch aufgrund der Wetterlage hat sich der Verbrauch von Wasser in der Gemeinde erhöht. Um künftig beim Einkauf Aufschläge für den Mehrverbrauch zu vermeiden, beschloss der Gemeinderat, das jährliche Bezugskontingent um 12.000 Kubikmeter zu erhöhen.