Mitteilungsblatt für Hagenbüchach und Wilhelmsdorf mit den amtlichen Nachrichten der beiden Gemeinden

Marktbode des Marktes Emskirchen mit den amtlichen Nachrichten

Wochenblatt mit Vereinsnachrichten aus dem gesamten Bereich Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmdorf


Das Wochenblatt wird erstellt vom:

TV Satzstudio GmbH
Neidhardswinden 63
91448 Emskirchen
Tel.: 09102 9392-0
Fax: 09102 9392-20
info@tvsatzstudio.de

Erscheinungstermin wöchentlich samstags.
Redaktionsschluss ist jeweils Freitag der Vorwoche um 16:00 Uhr.

Einen Anzeigenformular mit Preisliste finden Sie hier:
Auftragsformular_Wochenblatt.pdf

Kategorie-Archiv: Allgemein

Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!

Eintragungszeiten im Rathaus

Eintragungsraum
Bezeichnung und
genaue Anschrift
Öffnungszeiten barrierefrei
ja / nein
Rathaus Wilhelmsdorf

Bürgerbüro

Hugenottenplatz 8

91489 Wilhelmsdorf

 

 

 

Mo.-Do.:

8-12 und 13-16 Uhr

 

Freitags:

8-12 Uhr

 

Samstag, 02.02.19:

9-11 Uhr

 

Mo., 04.02.2019:

zusätzl. 13-20 Uhr

ja

(Seiten-eingang benutzen)

 

Aus dem Gemeinderat, Probst zieht positive Bilanz

Rüdiger Probst zieht positive Bilanz
in Wilhelmsdorf ist viel in Bewegung

Elf Monate nach seinem Amtsantritt als Erster Bürgermeister zog Rüdiger Probst anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung im zu Ende gehenden Jahr eine erste Bilanz. Demnach seien der Ausbau der Bergstraße, die Anlage von Parkflächen dort, die Änderung des Flächennutzungsplanes und der Bebauungsplan Brunner Wegfeld – Blumenstraße in dieser Zeit wohl die Hauptthemen gewesen, „die uns auch noch in 2019 begleiten werden“.
Die zwei Bürgerversammlungen seien für ihn ja eine Premiere gewesen; gravierende Anregungen habe es nicht gegeben und gestellte Fragen hätten zumeist vor Ort geklärt werden können. Probst berichte ferner von mehreren Treffen mit der „Unfallkommission“, wo mit den zuständigen Behörden Vorschläge erarbeitet wurden, wie die Verkehrs- und Parksituation in der Gemeinde verbessert werden kann. „Manches konnten wir bereits umsetzen“. Jetzt gehe es um die Querungshilfe mit Geschwindigkeitsbeschränkung am Stadelhof an der Staatsstraße.
Die zusätzlichen Busverbindungen vor allem in Richtung Herzogenaurach wurden vom Gemeinderat allgemein als „massive Verbesserung“ begrüßt. Nach Aussage des Bürgermeisters könne dies allerdings „nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein“. Er sehe noch „Luft nach oben“ und baue auf das vom Landkreis in Arbeit befindliche neue Nahverkehrskonzept. Gemeinderäte würden es begrüßen, wenn die Buslinien auch für Schüler geöffnet werden könnten. Und mit anderen Routen, zum Beispiel über Oberreichenbach, könnte auch die Ortsmitte angefahren werden, was wesentlich zur Sicherheit betragen würde.
Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung habe erste Veränderungen im Rathaus mit sich gebracht. Probst bat in diesem Zusammenhang um Verständnis dafür, dass manchmal seine Bürotür geschlossen sei, „weil ansonsten Internes im Eingangsbereich unzulässiger Weise mitgehört werden kann“. Zum Datenschutz habe es auch zwei „Sensibilisierungsveranstaltungen“ genannte Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegeben und die notwendigen neuen Computerprogramme seien bereits im Einsatz.
Aus einer Bürgermeister-Dienstversammlung nahm Rüdiger Probst die Anregung mit, für bienenfreundliche Anpflanzungen zu sorgen. Die Gemeinde nehme das sehr ernst, „weil ohne Bienen sieht es um unsere Zukunft schlecht aus“, meinte der Gemeindechef. Schon seit langer Zeit achte der Bauhof darauf, dass mehr so genannte „Blühflächen“ entstehen; jetzt gibt es die Überlegung, bei Neuverpachtungen entsprechende Vorgaben zu machen.
Der Gemeinderat beschäftigte sich zudem mit der Bedarfsmitteilung der Programmjahre 2019 bis 2022 für die Mittel aus der Städtebauförderung und stimmte der Vorlage zu. Etwa eine Million Euro umfasst die Programmanmeldung für 2019, wobei die Restabwicklung des Neubaus der Bergstraße den Löwenanteil ausmacht. Ferner geht es im Wesentlichen um die Fortführung des Kommunalen Förderprogramms einschließlich Sanierungsberatung. Weitere Maßnahmen zur Ortskernsanierung sind für die Jahre ab 2020 vorgesehen.
Ein wesentlicher Punkt der Gemeinderatssitzung waren auch erste Überlegungen zur Erweiterung der bestehenden Kindertagesstätte. Probst: „Wegen der anhaltend steigenden Kinderzahlen, vor allem im Krippenalter, ist es unumgänglich, dass wir weitere Plätze schaffen“. Nach einem Ortstermin des Bauausschusses mit Tanja Kühnl von der Kindergartenleitung und Pfarrer Alexander Seidel als Verantwortlicher des Evangelischen Gemeindediakonievereins als Träger der Einrichtung wurden mehrere bauliche Varianten diskutiert, die jetzt von einem Planungsbüro ausgearbeitet werden sollen. „Inwieweit die bekannte unzulängliche Zufahrts- und Parksituation im Zuge der Anbaumaßnahme verbessert werden kann, ist noch offen“, so der Bürgermeister.
In seinem Schlusswort meinte Probst am Ende des Jahres: „Wir haben gemeinsam einiges bewegt und für 2019 viel geplant. Im Gemeinderat habe ich mich bemüht, auch bei unterschiedlichen Auffassungen eine gemeinsame Richtung zu finden“. Aus dem Gremium wurde bestätigt, dass er sich nach dem Tod von Bürgermeister Werner Friedrich „sehr schnell und gut eingearbeitet“ habe, konsequent und teamfähig sei und es ein angenehmes Miteinander gebe.
Die Weihnachts- und Neujahrswünsche verband Probst mit einem Dank an die „vielen, die ehrenamtlich in der Gemeinde für Gemeinschaftsgefühl sorgen“ sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltung und Bauhof: „Ihr seid eine tolle Truppe und die Bürger wissen zu schätzen, dass bei uns vieles auf Zuruf geht, ohne Formulare ausfüllen zu müssen“.
./.

Wunsch auf Querungshilfe über die Staatsstraße – Angeordneter Hans Herold unterstützt das Vorhaben

Wilhelmsdorf wünscht Querungshilfe über die Staatsstraße – Abgeordneter Herold unterstützt das Vorhaben

 

Wilhelmsdorf/Stadelhof. Nachdem zu erwarten sei, dass die seit 10. Dezember von allen begrüßte deutlich verbesserte Bustaktung im Aurachgrund auf gute Resonanz stößt, wird nach Ansicht der Gemeinde Wilhelmsdorf konsequenter Weise im Bereich des Stadelhofes an der Staatsstraße 2244 in Verbindung mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung eine Querungshilfe notwendig. „Wir wollen nicht abwarten, bis etwas Schlimmes passiert“, so Erster Bürgermeister Rüdiger Probst bei einem Ortstermin mit Behördenvertretern. Landtagsabgeordneter Hans Herold (CSU), der den Termin koordinierte, sagte seine Unterstützung zu.

 

Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass aufgrund des deutlich verbesserten Angebotes vermutlich viele auf den Bus umsteigen werden, der besonders für Pendler zwischen Emskirchen und Herzogenaurach eine echte Alternative zum Auto böte. Dies diene nicht nur der Umwelt und schone Ressourcen, es entlaste auch die Staatsstraße.

Um besonders für ältere Menschen und Kinder die Überquerung der Fahrbahn „ein Stück weit sicherer zu machen“, forderte Bürgermeister Probst beim Ortstermin die Installation einer Verkehrsinsel. Einig waren sich die Behördenvertreter vom Staatlichen Bauamt, Landratsamt und Polizei darin, dass sich nach einer gewissen Übergangszeit die Fußgängerfrequenz über die Staatsstraße wohl deutlich erhöhen werde und die Querungshilfe technisch machbar ist.

Es wurde aber auch die Auffassung vertreten, dass angesichts des Fahrverhaltens mancher Zeitgenossen das alles „überhaupt nichts bringen“ könnte. Hans Herold hielt aber die Insel in Kombination mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h für eine gute und sinnvolle Lösung, sowohl Staatliches Bauamt wie auch Landratsamt und Bürgermeister Rüdiger Probst waren sich darin einig.

Im Gegenzug sicherte die Gemeinde zu, die vorhandenen Bordsteine barrierefrei abzusenken, sich um verbesserte Sicht an der Ausfahrt von der Martin-Luther-Straße nach rechts auf die Staatsstraße zu bemühen und für ausreichende Beleuchtung der Querung zu sorgen.

___

Das Foto zeigt von links: Bürgermeister Rüdiger Probst, Werner Hergenhan und Frank Biedermann vom Staatlichen Bauamt Ansbach, Landtagsabgeordneten Hans Herold, Reinhold Zwanziger von der Polizei Neustadt, Rolf Weichselbaum vom Landratsamt und Heinrich Schmidt, Leiter des Staatlichen Bauamtes.

 

Aurachgrund: Umsteigen auf den Bus ist angesagt Öffentlicher Personennahverkehr wird deutlich attraktiver

Aurachgrund: Umsteigen auf den Bus ist angesagt
Öffentlicher Personennahverkehr wird deutlich attraktiver

Emskirchen/Wilhelmsdorf/Herzogenaurach. Eine ab 10. Dezember deutlich verbesserte Bustaktung war Anlass zu einer „Probefahrt“ mit prominenter Besetzung. Die Landräte Helmut Weiß (Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim) und Alexander Tritthart (Erlangen-Höchstadt) sprachen nach der Fahrt von Emskirchen zum Busbahnhof in Herzogenaurach am Infobus des Verkehrsbundes Großraum Nürnberg (VGN) von „landkreisübergreifenden gravierenden Verbesserungen“.

In der Tat erhöhen sich die jährlichen Kilometer im „Linienbündel“ der Region von bislang 550.000 auf 970.000, allein zwischen Emskirchen und Herzogenaurach wird es künftig täglich zehn Fahrtenpaare geben, angepasst an die Fahrzeiten der Züge bzw. in Nürnberg an die Haltestellen der Straßenbahnen.

Im Aurachgrund startet somit ein neues Fahrplankonzept, welches besonders Pendlern zwischen Emskirchen und Herzogenaurach bzw. von dort nach Nürnberg eine Alternative zum Auto bietet. „Das ist ein guter Einstieg in deutliche Verbesserungen an dieser Stecke und wir hoffen, dass die neue Taktung auch angenommen wird“, so übereinstimmend die Bürgermeister Kempe, Schneider und Probst.

Dass die Verkehrsverbindungen deutlich verbessert werden müssen zeige allein die Tatsache, dass in  Herzogenaurach in den letzten Jahren jährlich 1.000 neue Arbeitsplätze entstanden sind und „die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht alle in der Stadt einen Bauplatz bekommen können“, so Bürgermeister Dr. German Hacker. „Das Thema Wohnen ist bei uns in der Stadt alleine nicht lösbar, wir brauchen die Zusammenarbeit mit angrenzenden Gemeinden beider Landkreise“. Ihm schwebe vor, ähnlich den Plänen in manchen Großstädten, mit Sondertarifen mehr Menschen zum ÖPNV zu bringen, „und zwar im Verbund mit dem Land“. Im Vorgriff auf die geplante Stadt-Umland-Bahn habe die Stadt eigene Linien initiiert.

Alle Repräsentanten der beteiligten Gemeinden waren von den Plänen sehr angetan. Mit dabei waren neben den Bürgermeistern von Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmsdorf, Harald Kempe, David Schneider und Rüdiger Probst, auch die im Landratsamt Neustadt für den Öffentlichen Personennahverkehr Zuständigen Ralf Keller und Armin  Reuter. Aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt war neben Dr. Hacker auch Klaus Schumann, Bürgermeister von Aurachtal, vertreten.

Von „einem Beitrag zum Schutz natürlicher Ressourcen durch reduziertem Individualverkehr“ sprach Bürgermeister Probst aus Wilhelmsdorf. Lob erhielten die Marktgemeinde Emskirchen und ihr Bürgermeister Harald Kempe für ihren Mut, den Bahnhof zu kaufen, in Eigenregie zu gestalten und zu einem Knotenpunkt werden zu lassen.

„Ein großes Danke“ sei dem Busunternehmer geschuldet, der „auf eigenes Risiko viel in neue Busse investierte“, so die kommunalen Mandatsträger. 28 neue Fahrzeuge habe er in Betrieb gestellt, berichtete Firmenchef Werner Vogel. Es werden neue moderne Niederflurbusse eingesetzt, barrierefrei und mit kostenlosem WLAN ausgestattet.

Infos zu den neuen Linien gibt es beim VGN unter Telefon 0911 27075-99 bzw. im Internet: www.vgn.de

Foto von links: Die Landräte Alexander Tritthart und Helmut Weiß sowie die Bürgermeister Dr. German Hacker, Harald Kempe, Rüdiger Probst und David Schneider.

pmw