Mitteilungsblatt für Hagenbüchach und Wilhelmsdorf mit den amtlichen Nachrichten der beiden Gemeinden

Marktbode des Marktes Emskirchen mit den amtlichen Nachrichten

Wochenblatt mit Vereinsnachrichten aus dem gesamten Bereich Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmdorf


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Kategorie-Archiv: Allgemein

Gemeinden testen Elektrotransporter N-ERGIE stellt StreetScooter zur Verfügung

 

Wilhelmsdorf/Hagenbüchach (HW/pmw). In Hagenbüchach und Wilhelmsdorf sind die Mitarbeiter der gemeindlichen Bauhöfe derzeit besonders umweltfreundlich unterwegs: Sie testen jeweils eine Woche lang einen „StreetScooter“ als Pritschenwagen, welcher von dem regionalen Stromanbieter N-ERGIE zur Verfügung gestellt wird.

Das rein elektrisch betriebene Fahrzeug hat eine Reichweite von etwa 100 Kilometern und kann als Nutzfahrzeug mit bis zu 720 Kilogramm beladen werden. Der Elektromotor mit Lithium-Ionen-Batterie erzeugt beim Bremsen oder im antriebslosen Rollen neue Energie, welche zum Laden der Batterie während des Fahrens genutzt wird.

So manche Fahrzeuge der Gemeinden sind schon etwas „in die Jahre“ gekommen, ob aber bei eventuell notwendigen Neuanschaffungen auf Elektromobilität umgestellt wird, muss in den Gemeinderäten besprochen werden. Die Kommunalpolitiker wollen einerseits natürlich ihren Beitrag zur Energiewende leisten, andererseits dürften aber die gemeindlichen Finanzen nicht überfordert werden, so die Bürgermeister. Derzeit sind diese Fahrzeuge noch vergleichsweise teuer.

Inwieweit sich dieses oder ein anderes E-Mobil für den täglichen Betrieb der Bauhöfe einsetzen lässt, wird also derzeit auch im Austausch mit Dr. Alexander Nothaft von der N-ERGIE getestet. Einige Verbesserungsvorschläge wurden bereits vor Ort vorgetragen.

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Unser Foto zeigt die Mitarbeiter des Wilhelmsdorfer Bauhofes mit Sicherheitskleidung und die Bürgermeister Rüdiger Probst (Wilhelmsdorf) und David Schneider (Hagenbüchach) sowie Dr. Alexander Nothaft von der N-ERGIE (hintere Reihe von links). Im Hintergrund das Wilhelmsdorfer Rathaus.

Volksbegehren Artenvielfalt – Rettet die Bienen!

Eintragungszeiten im Rathaus

Eintragungsraum
Bezeichnung und
genaue Anschrift
Öffnungszeiten barrierefrei
ja / nein
Rathaus Wilhelmsdorf

Bürgerbüro

Hugenottenplatz 8

91489 Wilhelmsdorf

 

 

 

Mo.-Do.:

8-12 und 13-16 Uhr

 

Freitags:

8-12 Uhr

 

Samstag, 02.02.19:

9-11 Uhr

 

Mo., 04.02.2019:

zusätzl. 13-20 Uhr

ja

(Seiten-eingang benutzen)

 

Aus dem Gemeinderat, Probst zieht positive Bilanz

Rüdiger Probst zieht positive Bilanz
in Wilhelmsdorf ist viel in Bewegung

Elf Monate nach seinem Amtsantritt als Erster Bürgermeister zog Rüdiger Probst anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung im zu Ende gehenden Jahr eine erste Bilanz. Demnach seien der Ausbau der Bergstraße, die Anlage von Parkflächen dort, die Änderung des Flächennutzungsplanes und der Bebauungsplan Brunner Wegfeld – Blumenstraße in dieser Zeit wohl die Hauptthemen gewesen, „die uns auch noch in 2019 begleiten werden“.
Die zwei Bürgerversammlungen seien für ihn ja eine Premiere gewesen; gravierende Anregungen habe es nicht gegeben und gestellte Fragen hätten zumeist vor Ort geklärt werden können. Probst berichte ferner von mehreren Treffen mit der „Unfallkommission“, wo mit den zuständigen Behörden Vorschläge erarbeitet wurden, wie die Verkehrs- und Parksituation in der Gemeinde verbessert werden kann. „Manches konnten wir bereits umsetzen“. Jetzt gehe es um die Querungshilfe mit Geschwindigkeitsbeschränkung am Stadelhof an der Staatsstraße.
Die zusätzlichen Busverbindungen vor allem in Richtung Herzogenaurach wurden vom Gemeinderat allgemein als „massive Verbesserung“ begrüßt. Nach Aussage des Bürgermeisters könne dies allerdings „nur ein erster Schritt in die richtige Richtung sein“. Er sehe noch „Luft nach oben“ und baue auf das vom Landkreis in Arbeit befindliche neue Nahverkehrskonzept. Gemeinderäte würden es begrüßen, wenn die Buslinien auch für Schüler geöffnet werden könnten. Und mit anderen Routen, zum Beispiel über Oberreichenbach, könnte auch die Ortsmitte angefahren werden, was wesentlich zur Sicherheit betragen würde.
Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung habe erste Veränderungen im Rathaus mit sich gebracht. Probst bat in diesem Zusammenhang um Verständnis dafür, dass manchmal seine Bürotür geschlossen sei, „weil ansonsten Internes im Eingangsbereich unzulässiger Weise mitgehört werden kann“. Zum Datenschutz habe es auch zwei „Sensibilisierungsveranstaltungen“ genannte Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegeben und die notwendigen neuen Computerprogramme seien bereits im Einsatz.
Aus einer Bürgermeister-Dienstversammlung nahm Rüdiger Probst die Anregung mit, für bienenfreundliche Anpflanzungen zu sorgen. Die Gemeinde nehme das sehr ernst, „weil ohne Bienen sieht es um unsere Zukunft schlecht aus“, meinte der Gemeindechef. Schon seit langer Zeit achte der Bauhof darauf, dass mehr so genannte „Blühflächen“ entstehen; jetzt gibt es die Überlegung, bei Neuverpachtungen entsprechende Vorgaben zu machen.
Der Gemeinderat beschäftigte sich zudem mit der Bedarfsmitteilung der Programmjahre 2019 bis 2022 für die Mittel aus der Städtebauförderung und stimmte der Vorlage zu. Etwa eine Million Euro umfasst die Programmanmeldung für 2019, wobei die Restabwicklung des Neubaus der Bergstraße den Löwenanteil ausmacht. Ferner geht es im Wesentlichen um die Fortführung des Kommunalen Förderprogramms einschließlich Sanierungsberatung. Weitere Maßnahmen zur Ortskernsanierung sind für die Jahre ab 2020 vorgesehen.
Ein wesentlicher Punkt der Gemeinderatssitzung waren auch erste Überlegungen zur Erweiterung der bestehenden Kindertagesstätte. Probst: „Wegen der anhaltend steigenden Kinderzahlen, vor allem im Krippenalter, ist es unumgänglich, dass wir weitere Plätze schaffen“. Nach einem Ortstermin des Bauausschusses mit Tanja Kühnl von der Kindergartenleitung und Pfarrer Alexander Seidel als Verantwortlicher des Evangelischen Gemeindediakonievereins als Träger der Einrichtung wurden mehrere bauliche Varianten diskutiert, die jetzt von einem Planungsbüro ausgearbeitet werden sollen. „Inwieweit die bekannte unzulängliche Zufahrts- und Parksituation im Zuge der Anbaumaßnahme verbessert werden kann, ist noch offen“, so der Bürgermeister.
In seinem Schlusswort meinte Probst am Ende des Jahres: „Wir haben gemeinsam einiges bewegt und für 2019 viel geplant. Im Gemeinderat habe ich mich bemüht, auch bei unterschiedlichen Auffassungen eine gemeinsame Richtung zu finden“. Aus dem Gremium wurde bestätigt, dass er sich nach dem Tod von Bürgermeister Werner Friedrich „sehr schnell und gut eingearbeitet“ habe, konsequent und teamfähig sei und es ein angenehmes Miteinander gebe.
Die Weihnachts- und Neujahrswünsche verband Probst mit einem Dank an die „vielen, die ehrenamtlich in der Gemeinde für Gemeinschaftsgefühl sorgen“ sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltung und Bauhof: „Ihr seid eine tolle Truppe und die Bürger wissen zu schätzen, dass bei uns vieles auf Zuruf geht, ohne Formulare ausfüllen zu müssen“.
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