Mitteilungsblatt für Hagenbüchach und Wilhelmsdorf mit den amtlichen Nachrichten der beiden Gemeinden

Marktbode des Marktes Emskirchen mit den amtlichen Nachrichten

Wochenblatt mit Vereinsnachrichten aus dem gesamten Bereich Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmdorf


Das Wochenblatt wird erstellt vom:

TV Satzstudio GmbH
Neidhardswinden 63
91448 Emskirchen
Tel.: 09102 9392-0
Fax: 09102 9392-20
info@tvsatzstudio.de

Erscheinungstermin wöchentlich samstags.
Redaktionsschluss ist jeweils Freitag der Vorwoche um 16:00 Uhr.

Einen Anzeigenformular mit Preisliste finden Sie hier:
Auftragsformular_Wochenblatt.pdf

Archiv der Kategorie: Gemeinderat

Aus dem Gemeinderat Juni 2019

Gemeinderatssitzung Juni 2019

Bauangelegenheiten
Nach erneuten Änderungen beim Bebauungsplan Brunner Wegfeld – Blumenstraße BA I hat sich der Gemeinderat im Anschluss an die erneute Beteiligung der Öffentlichkeit mit den eingegangenen Stellungnahmen ausführlich befasst.Die vom Planungsbüro erarbeiteten Vorschläge und Hinweise hierzu wurden gebilligt. Der Gemeinderat stimmte dem Bebauungsplan in der aktualisierten Fassung zu.

Mit einer Befreiung hinsichtlich leicht überschrittener Größe stimmte der Gemeinderat auch einem Plan zum Neubau eines Wohnhauses mit Lager in Anbindung an einen bestehenden Betrieb im Gewerbegebiet zu.
Zustimmung gab es auch zum Antrag eines Landwirtes, einen weiteren Stall für 300 Großvieheinheiten zu errichten, nachdem die Abstandsflächen zum geplanten Neubaugebiet eingehalten werden.
Keine Zustimmung erfuhr hingegen die Bauvoranfrage auf Neubau eines Wohngebäudes und eines Unternehmensgebäudes im Anschluss an bestehende Bebauung, aber im Außenbereich. Um Baurecht zu ermöglichen, wäre der Erlass einer Einbeziehungssatzung notwendig gewesen. Ausführlich wurden Für und Wider erörtert. Dass der Gemeindeberat es sich nicht leicht gemacht hat, zeigt die knappe Entscheidung für die Ablehnung.

Verlängerung Wasserrecht für die Kläranlage Ebersbach
Da die wasserrechtliche Erlaubnis für die Kläranlage zum 31. Dezember endet hat der Gemeinderat beschlossen, die Verlängerung um 20 Jahre zu beantragen. Ein Ingenieurbüro wurde damit beauftragt, die notwendigen Schritte einzuleiten. Nach Abwägung alternativer Möglichkeiten war die Gesamt-Ökobilanz dafür ausschlaggebend, das Abwasser künftig nicht zur Wilhelmsdorfer Kläranlage zu pumpen. Auch entstehen mit dem Weiterbetrieb deutlich weniger Kosten, allenfalls müsste die Anlage um 15 Quadratmeter erweitert werden.
pmw

Aus dem Gemeinderat März 2019

März-Sitzung des Gemeinderates

Die neuen Buslinien mit deutlich höherer Taktung erfordern an der Haltestelle am Stadelhof bauliche Maßnahmen, welche zum Teil auch von der Gemeinde auszuführen sind. Bürgermeister Rüdiger Probst berichtete dem Gemeinderat, dass sich inzwischen alle beteiligten Behörden darin einig sind, dass  das Installieren einer Querungshilfe über die Staatsstraße 2244 sinnvoll ist. Im Zuge dessen wird die sehnlichst erwartete und schon lange beantragte Geschwindigkeitsbeschränkung in diesem Bereich auf 70 Kilometer/Stunde angeordnet. Nachdem in den letzten Monaten seitens des Bauhofes bereits eine deutlichere Beschilderung am dortigen Radweg erfolgte, muss die Gemeinde jetzt noch für ausreichende Beleuchtung und teilweise Absenkung der Bordsteine sorgen, um das Ganze auch weitgehend barrierefrei gestalten zu können.

Angesichts erhöhter staatlicher Zuwendungen beim Ausbau der so genannten „Kernwege“ in der Flur hat sich die Gemeinde nun doch dazu entschlossen, im Rahmen der Kommunalen Allianz AurachZenn einen Antrag beim Amt für ländliche Entwicklung zu stellen. Es handelt sich um ein Teilstück des Weges vom Waldsportplatz zum Ortsteil Oberalbach. Der Anteil der Gemeinde an den Kosten läge bei etwa 16.000 Euro bei Gesamtkosten von gut 90.000 Euro. Im Rat bestand Einigkeit darin, dass nicht der komplette Weg ausgebaut werden soll, um keine Renn- bzw. „Promillestrecke“ entstehen zu lassen.

Bei den Bauangelegenheiten ging es in der Sitzung um den Neubau eines Einfamilienhauses, den Umbau einer bestehenden Doppelgarage und in einem weiteren Fall den Einbau einer Dachloggia. Bei der Errichtung einer nicht genehmigten Mauer im Gewerbegebiet wurde deren Rückbau mit anschließender Anböschung des bereits aufgefüllten Grundstückes beschlossen.

Bürgermeister Rüdiger Probst stellte den Vorentwurf zum Bebauungsplan Gartenstraße vor. Eine vorherige Abstimmung mit beteiligten Behörden erfolgte bereits, vor allem im Hinblick auf die wegen des Baches frei zu haltenden Flächen. Jetzt soll der Plan im Rahmen  der so genannten „frühzeitigen Beteiligung“ der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und mit den Beteiligten und Anwohnern gesprochen werden.

Nicht zuletzt aufgrund noch anstehender erheblicher Ausgaben zur Erneuerung von Kanälen hat der Gemeinderat beschlossen, Verluste auch aus vergangenen Jahren in den Abwasserpreis einfließen zu lassen. Dies sei angesichts der grundsätzlich vorgeschriebenen Kostendeckung nicht nur geboten, sondern auch gerecht. Um den Wasser- und Abwasserpreis nicht jährlich neu festsetzen zu müssen, wird im Rahmen eines 4-Jahres-Zyklus kalkuliert. Die konkrete Berechnung erfolgt in den nächsten Monaten; mit einer Erhöhung v.a. des Abwasserpreises ist allerdings zu rechnen, da die Mehrkosten nicht unerheblich waren.

 

pmw

 

 

Sitzung des Gemeinderates im Dezember 2018

Sitzung des Gemeinderates Wilhelmsdorf

Am Freitag, 14. Dezember 2018, findet um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Wilhelmsdorf eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates Wilhelmsdorf statt.
Hierzu wird herzlich eingeladen.

Tagesordnung:
Öffentlicher Teil

TOP 0 Anmerkungen zur Tagesordnung

TOP 1 Bürgerversammlungen 2018

TOP 2 Bedarfsermittlung zur Aufstellung der Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme 2019

TOP 3 Erweiterung der bestehenden Kindertagesstätte

TOP 4 Sonstiges, Wünsche und Anfragen

Weitere mögliche Tagesordnungspunkte entnehmen Sie bitte dem Aushang am Rathaus.

Im Anschluss findet eine nicht öffentliche Sitzung statt.

Rüdiger Probst
Erster Bürgermeister

Bürgerversammlungen Gemeinde Wilhelmsdorf 2018

Probst: „Gemeinde gemeinsam voranbringen“
Erreichtes und Geplantes bei Bürgerversammlungen vorgestellt

Wilhelmsdorf (pmw). 1.513 Einwohner habe die Gemeinde bei seinem Amtsantritt am 15. Januar dieses Jahres gezählt, aktuell seien es 1.486, so Erster Bürgermeister Rüdiger Probst bei seinen ersten Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und dem Ortsteil Oberalbach. Er rief dazu auf, das Erreichte zu schätzen und das Geplante gemeinsam voranzubringen. Probst behandelte eine breite Themenpallette, von A wie Abwasser bis Z wie Zukunftsfragen.

Mit gut 1,2 Millionen Euro Verbindlichkeiten der Gemeinde zu Jahresbeginn könne man auch insofern gut leben, weil vieles davon zur Vorfinanzierung von Zukunftsprojekten eingesetzt wurde. Zum Beispiel für die notwendige Erneuerung von Wasserleitungen und das geplante Baugebiet ‚Brunner Wegfeld – Blumenstraße‘. Für die vorgesehenen etwa 26 Bauplätze gebe es fast 80 Anfragen, 28 kämen aus der eigenen Gemeinde. „Es ist sicherlich richtig, ortsansässigen Bürgern das Verbleiben in ihrer Gemeinde zu ermöglichen und die Grundlagen für den Gemeindebestand zu schaffen“.

Baugebiet mit Ökokonto

Zur Vorfinanzierung habe der Gemeinderat eine Nachtragshaushaltssatzung beschlossen. Damit sollen die Vorab-Kosten für Bauleitplanung, Grundstückskauf und Erschließung bestritten werden, bis durch den Verkauf der Grundstücke das Geld wieder hereinkommt. Im Zuge der Bauleitplanung habe die Gemeinde ein so genanntes Ökokonto eingerichtet, womit schon im Vorgriff Ausgleichsmaßnahmen zum Schutz von Umwelt und Natur geschaffen wurden und werden.

Unabhängig vom geplanten Bauland will sich die Gemeinde verstärkt um die Nachverdichtung (Erschließung von Wohnungen im Ortskern und in Baulücken) bemühen, was häufig an komplizierten Eigentumsverhältnissen scheitere. „Das Bohren harter Bretter hat aber schon zu ersten Erfolgen geführt“, so Probst.

Positive gewerbliche Entwicklung

Bewegung gebe es auch im Gewerbegebiet. Es gäbe viele Anfragen von größeren und kleineren Unternehmen aus der näheren und weiteren Umgebung, bevorzugt würden aber zunächst einheimische Unternehmer und produzierendes Gewerbe. Um den Wünschen gerecht werden zu können, werde jetzt die Edisonstraße verlängert. „Uns geht es dabei auch darum, Wohnen und Arbeiten zusammenzubringen mit dem zusätzlichen positiven Effekt, unnötigen Pendlerverkehr vermeiden zu helfen und damit die Umwelt zu schonen“, so der Bürgermeister.

Bergstraße mit neuem Antlitz

Mit hoher staatlicher Förderung sei die Bergstraße inzwischen beinahe fertig gestellt; wo immer es möglich war, seien die Wünsche der Anlieger berücksichtigt worden. Anhand zahlreicher Vorher-Nachher-Bilder zeigte Probst auf, wie sich die Situation deutlich verbessert habe. Jetzt würden noch Maßnahmen ergriffen, um den Schwerlastverkehr aus dem Ortskern fernzuhalten. Probst: „Die Gesamtkosten von etwa 1,2 Millionen Euro haben sich gelohnt“. Und durch den Abriss eines maroden Gebäudes konnten Parkflächen entstehen, wodurch auch das Gehsteigparken eingedämmt werden soll.

Geordnetes Parken wünschenswert

Die Parksituation und die Verkehrsführung im Gemeindebereich seien ohnehin Dauer-Themen. Probst rief dazu auf, beim Parken nicht nur die Verkehrsregeln zu beachten, sondern vor allem die Rettungswege freizuhalten, auch wenn Parkplätze Mangelware seien. Mit den beteiligten Behörden habe es im Rahmen einer Verkehrsschau und einer Vor-Ort-Tagung der Unfallkommission bereits mehrere Besprechungen gegeben; gemeinsames Ziel sei, ruhenden und fließenden Verkehr zu ordnen und Gefahrenstellen soweit möglich zu beseitigen.

Lebendige Gemeinde durch Ehrenamt

Dank zollte Rüdiger Probst all den ehrenamtlich Tätigen in Vereinen und Verbänden, bei der Volkshochschule, den Feuerwehren und vielen anderen Organisationen. „Das macht eine lebendige Gemeinde aus“. So habe beispielsweise das diesjährige Ferienprogramm bei 48 Angeboten 400 Teilnehmer verzeichnen können. Sein Dank galt aber auch den Mitarbeiterinnen und  Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes sowie „angeschlossener Betriebe“, wie zum Beispiel die „Siebener“ genannten Feldgeschworenen.

Viel erreicht und noch viel vor

An künftigen Projekten nannte Probst den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, die Fortführung der Erneuerung von Wasser- und Abwasseranlagen und die Errichtung einer Urnengrabanlage im Friedhof, nachdem eine kleine Fläche für anonyme Urnengräber vom gemeindlichen Bauhof kurzfristig bereits errichtet worden sei. Weiterhin wolle sich die Gemeinde um eine Einrichtung für betreutes Wohnen bemühen und die „schnellen Leitungen“ (DSL-Breitband) flächendeckend ermöglichen.

Foto 1. (Peter Müller): Rüdiger Probst rückt anhand einer Präsentation „Vorher-Nachher“ die neue gestaltete Bergstraße ins rechte Licht.

Foto 2. (Rüdiger Probst): Geordneter und sicherer für Anwohner und Fußgänger und mit Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung neu gestaltet wurde die Wilhelmsdorfer Bergstraße.