Mitteilungsblatt für Hagenbüchach und Wilhelmsdorf mit den amtlichen Nachrichten der beiden Gemeinden

Marktbode des Marktes Emskirchen mit den amtlichen Nachrichten

Wochenblatt mit Vereinsnachrichten aus dem gesamten Bereich Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmdorf


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Kategorie-Archiv: Aktuelles aus Firmen und Unternehmen

BGM-Wahl 2018 Wilhelmsdorf

Rüdiger Probst heißt der neue Erste Bürgermeister der Gemeinde Wilhelmsdorf.


Er wurde am Sonntag bei einer Wahlbeteiligung von 66,7 % mit 58,4 % der Stimmen gewählt. Seine Mitbewerberin Jutta Schnappauf-Weiß erhielt 41,6 %. Sie zählte zu den ersten Gratulanten. Probst zeigte sich erfreut über den Vertrauensbeweis: „Der Anlass ist ein trauriger, weil die Wahl ja wegen des Todes von Werner Friedrich notwendig geworden war. Ich gehe aber mit Freude an diese neue Herausforderung heran mit dem Ziel, das Beste für die Gemeinde und die Mitbürgerinnen und Mitbürger zu erreichen“. Der neue Bürgermeister wird am kommenden Freitag, 19. Januar, im Rahmen einer Gemeinderatssitzung vereidigt; die Wahl hat er noch am Wahlsonntag angenommen. Damit ist er ab 15. Januar im Amt. In den Gemeinderat rückt von der Liste CSU/Freie Bürger Robert Meyer nach, der ebenfalls nach am Sonntag die Wahl annahm.

 

 

Vorläufiges Wahlergebnis

Wahlbeteiligung 66,7 %

Probst, Rüdiger                                                 459 Stimmen  58,4 %

Schnappauf-Weiß, Jutta                                   327 Stimmen  41,6 %

 

Bauleitplanung (5. Änderung FlNP und BPlan Nr. 15)

Bauleitplanung

Auslegungsunterlagen

Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB
Beteiligung der Nachbargemeinden gem. § 2 Abs.2 BauGB und Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB zum Entwurf

Von Montag, den 02. Januar 2018, bis Freitag, den 12. Februar 2018, liegen die Entwürfe  gemäß § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich im Rathaus der Gemeinde Wilhelmsdorf aus (Adresse: Hugenottenplatz 8 in 91489 Wilhelmsdorf).

Sie können während der allgemeinen Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9:00 bis 11:00 Uhr und Montag von 14:00 bis 18:00 Uhr), eingesehen werden.

5. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes

Anlagen:

 

Bebauungsplan Nr. 15 „Brunner Wegfeld-Blumenstraße“

Anlagen:

Kirchlicher Segen für neues Feuerwehrfahrzeug in Wilhelmsdorf

Kirchlicher Segen für neues Feuerwehrfahrzeug in Wilhelmsdorf

Christian Schmidt: Ehrenamt ist unverzichtbar

Lob für Rüdiger Probst und Klaus Schönleben: „Tolle Truppe“

 

Wilhelmsdorf (pmw). Dass das neue Feuerwehrfahrzeug möglichst wenige Notfall-Einsätze mitmachen muss und die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr stets auch wieder wohlbehalten zurückkommen mögen, das stand im Mittelpunkt aller Reden und Grußworte bei der offiziellen Inbetriebnahme des HLF 20. ‚Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug‘ heißt das „Multitalent“ mit breitem Einsatzspektrum und Allradantrieb, voll mit modernster Technik zum Löschen und Helfen.

Mit einem kleinen Fest hat die Freiwillige Feuerwehr Wilhelmsdorf das neue Fahrzeug der Öffentlichkeit vorgestellt. Zu Beginn stand ein Gedenken an den kürzlich verstorbenen Ersten Bürgermeister Werner Friedrich, der, wovon die Verantwortlichen von Feuerwehr und Gemeinde überzeugt waren, unter keinen Umständen gewollt hätte, dass diese Veranstaltung wegen ihm abgesagt wird. Amtierender Bürgermeister Peter Müller: „Die Feuerwehren waren ihm sehr wichtig, stets hat er sich für die Anliegen unserer Wehren eingesetzt und auch in dieser Hinsicht sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet“.

Als Schirmherr lobte auch der heimische Abgeordnete im Deutschen Bundestag und Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, den Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Es sei wichtig, dass diejenigen, die ihr Leben zur Rettung anderer riskieren, bestens geschützt und der Nachwuchs motiviert sind. Für den Haupt-Zuschussgeber, den Freistaat Bayern, ergriff der Stimmkreisabgeordneten im Bayerischen Landtag, Hans Herold, das Wort. Als Stellvertreter des Landrats hob Bernd Schnizlein die Bedeutung des Ehrenamtes auch in diesem Bereich hervor.

Kommandant Rüdiger Probst und der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Klaus Schönleben, gingen auf die vielfältigen Herausforderungen ein, die es bei der Festlegung von Fahrzeugvariante und Ausrüstung sowie die Anschaffung als solche mit Erstellung eines Leistungsverzeichnisses zu bewältigen galt, bis hin zur notwendigen europaweiten Ausschreibung. Diese habe wegen der Komplexität der Anforderungen nur mit einem spezialisierten Fachmann erfolgen können, was Bundesminister Christian  Schmidt zum  Anlass nahm, die „an manchen Stellen überzogene Bürokratie“ aufs Korn zu nehmen.

Umrahmt vom Posaunenchor unter Leitung von Werner Stumptner spendete Pfarrer Alexander Seidel den kirchlichen Segen für das Fahrzeug. Mit dabei waren zahlreiche Verantwortliche der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis und von der Patenwehr aus Wilhelmsdorf am Bodensee, die nicht nur mit Geschenken überraschten, sondern auch generationenübergreifend ihren ältesten und jüngsten Feuerwehrmann dabei hatten. Und neben David Schneider als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf und Sandra Winkelspecht, amtierende Bürgermeisterin der Nachbargemeinde Emskirchen, waren auch Repräsentanten von Mercedes und Magirus gekommen, die das Chassis lieferten und den Aufbau bewerkstelligten.

Dass die Anschaffung mit einem Volumen von rund 400.000 Euro nicht einfach zu stemmen aber notwendig war, betonte Wilhelmsdorfs Zweiter Bürgermeister Peter Müller: „Die Unversehrtheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist mit keinem Geldbetrag aufzuwiegen, die Sicherheit und der Schutz unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger wie auch unserer Feuerwehrleute muss uns das wert sein!“. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang der Bayerischen Staatsregierung und dem Landkreis als Zuschussgeber, die mit 125.000 und 47.000 € bei der Finanzierung halfen.

Die Feuerwehren gehörten wie Wasser, Energie, Straßen, Kanäle und Datenautobahnen zur Grundversorgung jeder Gemeinde und es brauche den bestmöglichen Schutz der Menschen zur Abwehr von Gefahren und zur Rettung in Notfällen. Müller: „Es geht um Retten, Löschen, Bergen und Schützen, aber es geht auch um das Ehrenamt und eine lebendige Vereinsstruktur“. Und mit Blick auf die zahlreich gekommenen Feuerwehrleute: „Ihr seid eine tolle Truppe!“

Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde schließlich Günther Belatschek geehrt. Neben Geschenken und einem Gutschein für einen Erholungsaufenthalt überreichte Bernd Schnizlein in Vertretung von Landrat Helmut Weiß eine Dankurkunde, unterschrieben vom Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann. Danach wurde noch ausgiebig gefeiert, umrahmt von Live-Musik mit „Firestone & Balu“.

 

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Fotoauswahl:

  • Patenwehr generationenübergreifend: v.l. Kommandant Wolfgang Diesing, Christoph Marek (17) und Frieder Mader (83). (Foto pmw)
  • Schirmherr Bundesminister Christian Schmidt. (Foto pmw)
  • Das neue Fahrzeug ist voll mit modernster Technik. (Foto pmw)
  • Bei der Abholung in Ulm, noch mit dem inzwischen verstorbenen Bürgermeister Werner Friedrich. (Foto pmw)
  • Ehrung v.l.: Stellvertretender Landrat Bernd Schnitzlein, der Geehrte Günther Belatschek, MdL Hans Herold, Kommandant Rüdiger Probst, amtierender Bürgermeister Peter Müller und Hartmut Tanzberger von der Feuerwehraufsicht im Landkreis (Foto: Patrick Winkelhöfer)