Archiv für den Monat: September 2010

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Gegen die auf Gemeindegebiet geplanten beiden Windkraftanlagen sind 179 Unterschriften bei der Gemeinde eingegangen, deren Unterzeichner sich allerdings nicht gegen den Bau an sich sondern hauptsächlich gegen den vorgesehen Standort wenden. Im öffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung berichtete 1. Bürgermeister Werner Friedrich aber, dass sich die Gemeinde auf der rechtlich sicheren Seite befinde.

„Man kann nicht immer das Abschalten von Kernkraftwerken fordern und sich gleichzeitig dem Ausbau regenerativer und alternative Energien in den Weg stellen“, so das Gemeindeoberhaupt. Und weil man auch vor Ort Zeichen setzten müsse, werde sich die Gemeinde symbolisch an dem 9-Millionen-Projekt beteiligen, was allgemeine Zustimmung fand. Die beiden Windräder könnten bis zu sechs Megawatt und damit theoretisch deutlich mehr Strom erzeugen, als die Gemeinde selbst benötigt.

Friedrich: „Wir gehen bewusst den Weg der natürlichen Erzeugung von Strom mit und achten dabei wenn irgend möglich auf die Belange von Mensch und Natur“. Als Beispiel nannte er, dass für die benötigten Zuwege die Wiederaufforstung in vollem Umfang erfolge.

Aufgrund der regen Bautätigkeit in der Gemeinde musste eine Reihe diesbezüglicher Beschlüsse gefasst werden. So hat der Gemeinderat beschlossen, die im Bebauungsplan festgesetzten Garagenstandorte in Teilbereichen der Beethovenstraße aus Gründen der Zweckmäßigkeit im so genannten „vereinfachten Verfahren“ zu ändern. Im Ortskern wurde das gemeindliche Einvernehmen mit dem Umbau eines ehemaligen Lebensmittelladens in ein Wohngebäude erteilt, wobei Fragen im Zusammenhang mit Kraftfahrzeug-Stellplätzen und Abstandsflächen seitens des Landratsamtes noch zu klären sind.

Im Zuge der Fortentwicklung im Gewerbegebiet und der erforderlichen Anlage einer Stichstraße musste diese auch mit einem Namen versehen werden: Mit „Edisonstraße“ soll an den Amerikaner Thomas Alva Edison und dessen grundlegenden Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Elektrizität und Elektrotechnik erinnert werden, was an diesem Standort schon insofern passend sei, weil sich u.a. auch ein Elektronikbetrieb dort ansiedeln soll.

Einstimmig zugestimmt hat der Wilhelmsdorfer Gemeinderat auch allen seitens des Marktes Emskirchen angestrebten Änderungen des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes. Dabei ging es um das „Sondergebiet Einkaufen“ und weitere Planungen der Nachbargemeinde.

In seinem Bericht erwähnte Bürgermeister Friedrich unter anderem, dass die von der Gemeinde übernommenen restlichen Bauplätze im Baugebiet Eichenweg inzwischen verkauft seien. Außerdem sah er Anlass, darauf hinzuweisen, dass in vielen Wohngebieten die grundsätzliche Verkehrsregelung „rechts vor links“ gilt. Insofern mache es auch keinen Sinn, in einigen Fällen gesonderte Schilder aufzustellen, zumal dies ein falsches Signal im Hinblick auf die Grundsatzregelung wäre.

Weil es etliche Nachfragen gab, begründete Werner Friedrich den deutlich verzögerten offiziellen Abschluss der Flurbereinigung erst viele Jahren nach Beendigung der eigentlichen Arbeiten mit Verjährungsfristen im Zusammenhang mit der Insolvenz eines auswärtigen Tiefbauunternehmens. Insgesamt seien bei der Flurbereinigung „damals für die gesamte Gemeinde wegweisende Entscheidungen“ getroffen worden. Etliche Regenrückhaltungen, der Bau des Dammes und der teilweise Ausbau des Baches hätten den Bürgerinnen und Bürgern viel Entlastung bei Hochwasser gebracht und sich inzwischen bestens bewährt. „Manches würde man heute auch anders machen, aber grundsätzlich war die Maßnahme erfolgreich“.

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Gegen die auf Gemeindegebiet geplanten beiden Windkraftanlagen sind 179 Unterschriften bei der Gemeinde eingegangen, deren Unterzeichner sich allerdings nicht gegen den Bau an sich sondern hauptsächlich gegen den vorgesehen Standort wenden. Im öffentlichen Teil der letzten Gemeinderatssitzung berichtete 1. Bürgermeister Werner Friedrich aber, dass sich die Gemeinde auf der rechtlich sicheren Seite befinde.

„Man kann nicht immer das Abschalten von Kernkraftwerken fordern und sich gleichzeitig dem Ausbau regenerativer und alternative Energien in den Weg stellen“, so das Gemeindeoberhaupt. Und weil man auch vor Ort Zeichen setzten müsse, werde sich die Gemeinde symbolisch an dem 9-Millionen-Projekt beteiligen, was allgemeine Zustimmung fand. Die beiden Windräder könnten bis zu sechs Megawatt und damit theoretisch deutlich mehr Strom erzeugen, als die Gemeinde selbst benötigt.

Friedrich: „Wir gehen bewusst den Weg der natürlichen Erzeugung von Strom mit und achten dabei wenn irgend möglich auf die Belange von Mensch und Natur“. Als Beispiel nannte er, dass für die benötigten Zuwege die Wiederaufforstung in vollem Umfang erfolge.

Aufgrund der regen Bautätigkeit in der Gemeinde musste eine Reihe diesbezüglicher Beschlüsse gefasst werden. So hat der Gemeinderat beschlossen, die im Bebauungsplan festgesetzten Garagenstandorte in Teilbereichen der Beethovenstraße aus Gründen der Zweckmäßigkeit im so genannten „vereinfachten Verfahren“ zu ändern. Im Ortskern wurde das gemeindliche Einvernehmen mit dem Umbau eines ehemaligen Lebensmittelladens in ein Wohngebäude erteilt, wobei Fragen im Zusammenhang mit Kraftfahrzeug-Stellplätzen und Abstandsflächen seitens des Landratsamtes noch zu klären sind.

Im Zuge der Fortentwicklung im Gewerbegebiet und der erforderlichen Anlage einer Stichstraße musste diese auch mit einem Namen versehen werden: Mit „Edisonstraße“ soll an den Amerikaner Thomas Alva Edison und dessen grundlegenden Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Elektrizität und Elektrotechnik erinnert werden, was an diesem Standort schon insofern passend sei, weil sich u.a. auch ein Elektronikbetrieb dort ansiedeln soll.

Einstimmig zugestimmt hat der Wilhelmsdorfer Gemeinderat auch allen seitens des Marktes Emskirchen angestrebten Änderungen des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes. Dabei ging es um das „Sondergebiet Einkaufen“ und weitere Planungen der Nachbargemeinde.

In seinem Bericht erwähnte Bürgermeister Friedrich unter anderem, dass die von der Gemeinde übernommenen restlichen Bauplätze im Baugebiet Eichenweg inzwischen verkauft seien. Außerdem sah er Anlass, darauf hinzuweisen, dass in vielen Wohngebieten die grundsätzliche Verkehrsregelung „rechts vor links“ gilt. Insofern mache es auch keinen Sinn, in einigen Fällen gesonderte Schilder aufzustellen, zumal dies ein falsches Signal im Hinblick auf die Grundsatzregelung wäre.

Weil es etliche Nachfragen gab, begründete Werner Friedrich den deutlich verzögerten offiziellen Abschluss der Flurbereinigung erst viele Jahren nach Beendigung der eigentlichen Arbeiten mit Verjährungsfristen im Zusammenhang mit der Insolvenz eines auswärtigen Tiefbauunternehmens. Insgesamt seien bei der Flurbereinigung „damals für die gesamte Gemeinde wegweisende Entscheidungen“ getroffen worden. Etliche Regenrückhaltungen, der Bau des Dammes und der teilweise Ausbau des Baches hätten den Bürgerinnen und Bürgern viel Entlastung bei Hochwasser gebracht und sich inzwischen bestens bewährt. „Manches würde man heute auch anders machen, aber grundsätzlich war die Maßnahme erfolgreich“.