Archiv für den Monat: April 2014

Baubedingte Fahrplanänderungen der Strecke: Nürnberg – Neustadt (Aisch) / Markt Erlbach, am 26. + 27.4.2014

maulwurf_bahnMeldung der Deutschen Bahn vom 14.04.2014:

  • Die RB-Züge fallen zwischen Nürnberg Hbf/Fürth (Bay) Hbf und Markt Erlbach aus. Als Ersatz nutzen Sie in dem betroffenen Abschnitt bitte die noch verkehrenden Regionalzüge sowie die Ersatzbusse zwischen Fürth (Bay) Hbf und Markt Erlbach. Beachten Sie die früheren/späteren Fahrzeiten der Busse und Ersatzverbindungen.
  • Informieren Sie sich rechtzeitig und nutzen Sie ggf. eine frühere Verbindung, um Ihr Ziel pünktlich zu erreichen.

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Aktuelles aus dem Gemeinderat

Wilhelmsdorf. Im Anschluss an eine Sitzung des Gemeinderates verabschiedete Bürgermeister Werner Friedrich drei Gemeinderatsmitglieder, die nach der Wahl diesem Gremium nicht mehr angehören. Gisela Redlingshöfer, Klara Schneider und Roland Blaufelder waren aus privaten und beruflichen Gründen nicht mehr angetreten. Für sie rücken ab 1. Mai Andrea Rabert, Rüdiger Probst und Dieter Bergler nach.

Für alle drei Ausscheidenden sprach Roland Blaufelder, Rektor, Schulbuchautor und zuletzt auch Dritter Bürgermeister, von einem stets angenehmen menschlichen Klima, wo es auch bei manchmal kontroversen Diskussionen immer nur um die Gemeinde gegangen sei und nie Partei-, Gruppen- oder Einzelinteressen erkennbar waren. Er bedankte sich bei den Gemeinderatskollegen mit einer eigens erstellten Fünf-Megabit-DVD mit Presseberichten seit 1986 über die Gemeinde Wilhelmsdorf. „28 Jahre neuere Geschichte sind hier dauerhaft dokumentiert“, so Bürgermeister Friedrich bei seinen Dankesworten.

Klara Schneider und Roland Blaufelder gehörten jeweils 18 Jahre dem Gemeinderat an, bei Gisela Redlingshöfer waren es zwölf Jahre. Friedrich dankte für den Rückhalt, welchen er auch bei schwierigen Themen vom gesamten Gemeinderat bekommen habe. „Man kann’s halt nicht immer jedem recht machen“. Nie habe es im Rat „Schaufensterreden“ gegeben, bei allen etwa 2.500 Einzelbeschlüssen in den vergangenen zehn Jahren sei es immer nur um die Sache gegangen. Zu den wesentlichen Entscheidungen der letzten Jahre zählte er den „wegweisenden Einstieg in die Windenergie, das mit etwa zehn Millionen Euro Investitionsaufwand größte Einzelprojekt in der Gemeinde“. Auch hier sei die klare und einheitliche Positionierung des Gemeinderates ausgesprochen hilfreich gewesen.

Werner Friedrich: „Wir sehen die Gemeinde als Dienstleister und den Bürger als Kunden, und in diesem Sinne wollen wir weiterhin glaubwürdig und zukunftsgerichtet handeln“. Die Gemeinderäte dankten umgekehrt ihrem Ersten Bürgermeister und bezeichneten Friedrich als „Gemeinde-Motor, der weit über das Notwendige hinaus mit Ideen und Engagement für die Gemeinde da ist“.

Im Rahmen der letzten Sitzung dieser Wahlperiode hat der Gemeinderat den Bebauungsplan Nr. 14 Beethovenstraße II als Satzung mit dazugehörigem Flächennutzungs- und Landschaftsplan beschlossen, so dass jetzt die öffentliche Auslegung erfolgen kann. Dazu gehört auch ein Umweltbericht, der Maßnahmen zur dauerhaften Sicherung der ökologischen Funktion vorsieht. Dabei geht es beispielsweise um die Anbringung von Nistkästen für Fledermäuse und die Schaffung von Rückzugs- bzw. Ausgleichsflächen für Feldlerchen und Rebhühner. Auch wenn Gemeinderäte es für „überzogen“ hielten, dass bei einer Maßnahme von 17.000 Quadratmetern immerhin 7.000 für Ausgleichsmaßnahmen vorzusehen sind, erfolgte die Abstimmung letztlich einstimmig.

Bei einem Bauvorhaben im Bereich Beethovenstraße I, wo Abweichungen von den Vorgaben der Bauleitplanung gewünscht sind, war der Rat der Meinung, dass deswegen nicht der gesamte Bebauungsplan geändert werden soll. Vielmehr wird dem Bauwilligen anheim gestellt, einen Antrag auf Befreiung von den dortigen Festsetzungen zu stellen. Nachdem Bürgermeister Friedrich dies auch mit den Nachbarn besprochen hatte, wurde die Genehmigung in Aussicht gestellt.

Auch die weiteren öffentlichen Beratungspunkte drehten sich um Bauvorhaben. So wurde dem Neubau einer Garage im Bereich Kirschenberg ebenso zugestimmt, wie der Erweiterung eines Betriebsgebäudes im Gewerbegebiet. Mit Blick auf die neuen Gemeinderäte, die alle bereits anwesend waren, meinte Werner Friedrich: „Ihr seht, bei uns ist immer etwas los!“.

201404_Verabschiedung_FLZDas Foto zeigt von links Klara Schneider, Bürgermeister Werner Friedrich, Gisela Redlingshöfer und Roland Blaufelder.