Archiv für den Monat: Februar 2015

Aktuelles aus dem Gemeinderat

Das Gemeindebudget für 2015 ist unter Dach und Fach, einstimmig billigte der Gemeinderat anlässlich der Februarsitzung Verwaltungs- und Vermögenshaushalt mit einem Gesamtvolumen von knapp 5,4 Millionen Euro. Auf der Einnahmenseite sind die Anteile an der Einkommensteuer mit über 800.000 Euro der größte Brocken, bei den Ausgaben ist es die Kreisumlage mit deutlich mehr als einer halben Million.

Das zunächst hoch erscheinende Gesamtvolumen relativiert sich durch eine ganze Reihe gegenseitiger Verrechnungen, wie zum Beispiel die Zuführung aus dem Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt mit knapp 190.000 Euro. Bemerkenswert sind die hohen Ausgaben für den Nachwuchs: Vom Unterhalt und Neubau der Spielplätze über die Aufwendungen für die Grund- und Mittelschulen bis hin zu den Kindergärten summiert sich das auf mehr als 400.000 Euro.

Für Bürgermeister Werner Friedrich wurde erneut deutlich, dass es die Wachstumspolitik der letzten Jahre war, die zur Verdoppelung der Einkommensteueranteile im Verlauf der letzten beiden Amtsperioden führte. „Nur so ist es möglich, dass wir uns in der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf einen Bürgerservice leisten können, der vermutlich nicht bei vielen anderen Gemeinden vergleichbarer Größen zu finden ist“. Dennoch lägen die Verwaltungskosten mit etwa 105 Euro pro Bürger und Jahr unterhalb des Durchschnitts.

300.000 Euro sind für den Ausbau der Martin-Luther-Straße im Haushalt vorgesehen; ob damit im laufenden Jahr allerdings begonnen werden kann, ist nach Aussage des Bürgermeisters wegen der ungeklärten Anbindung an die Staatsstraße und den diesbezüglich schwierigen Verhandlungen mit dem Straßenbauamt noch unklar. Auf der Agenda stehen beispielsweise auch Verbesserungen im Umgriff des Feuerwehrhauses, Baumaßnahmen an der Kläranlage und für den weiteren Ausbau schneller Datenleitungen.

Vorteile sah Friedrich in der Zusammenarbeit im Rahmen der Kommunalen Allianz, wo es aktuell um Verbesserungen der Nahverkehrs gehe: „Bei diesem wichtigen Thema wissen wir die Gemeinden Hagenbüchach und Emskirchen ebenso auf unserer Seite, wie Landrat Helmut Weiß“.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Sitzung beschäftigte sich mit dem Ergebnis der Bedarfsfeststellungen für die Betreuung von Kindern bis zu zwölf Jahren. Bürgermeister Friedrich konnte berichten, dass in Zusammenarbeit mit dem kirchlichen Träger des Kindergartens in den letzten Jahren ausreichend Betreuungsplätze für unter dreijährige Kinder und für Krippenkinder geschaffen wurden. Zudem sei die Mittagsbetreuung der Grundschüler in der Schule weiter ausgebaut worden, sogar in der Ferienzeit stünden Betreuungsplätze zur Verfügung.

Fazit des Bürgermeisters: „Insgesamt waren die Reaktionen auf eine Elternbefragung von grundsätzlicher Zufriedenheit mit den vorhandenen Einrichtungen geprägt. Und auf vorgetragene Wünsche werden wir bedarfsgerecht, flexibel und schnell reagieren“.