Aus dem Gemeinderat Dezember 2017

In der voraussichtlich letzten Sitzung im laufenden Jahr befasste sich der Gemeinderat Anfang Dezember schwerpunktmäßig mit ersten Überlegungen für den Haushalt 2018. Vorab war man sich bereits darüber einig, die Steuerhebesätze bei 360 v.H. wie seit Jahrzehnten stabil zu halten.

Wesentliche finanzwirksame Aufgaben im neuen Jahr werden nach dieser Vorberatung sein:
Die Fortführung der Sanierung von Wasserleitungen und Speedpipeverlegungen, der Bau des Parkhofes in der Bergstraße, die Planung einer eventuellen Erweiterung des Kindergartens, die Erschließung der Edisonstraße und Grundstückskäufe. Außerdem gilt es, Geld für private Städtebaufördermaßnahmen bereit zu stellen und Kosten für den Elektro-Check, für Bauhofbedarf und die Ertüchtigung der Kläranlagen in  den Ortsteilen vorzusehen.

Weitere Zukunftsprojekte sollten unter der Leitung der neuen Bürgermeisterin oder des neuen Bürgermeisters nach der Wahl am 14. Januar definiert werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Wahl zwischen einer weiblichen Kandidatin und einem männlichen Bewerber.

Vor Beginn des offiziellen Teils der Sitzung überreichte Dr. Alexander Nothaft von der N-ERGIE symbolisch einen Spendenscheck an die Freiwillige Feuerwehr (unser Foto zeigt von links FFW-Vereinsvorsitzenden Klaus Schönleben, Dr. Alexander Nothaft und Kommandant Rüdiger Probst). Bei der Spende in Höhe von 1.196 Euro handelte es sich um den Überschuss aus einem Kinoabend im Freien mit mehr als 300 Teilnehmern.

 

In seinem Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr bedankte sich Zweiter Bürgermeister Peter Müller für die Geduld der Anlieger und Bürgerinnen und Bürger im Zusammenhang mit dem Bau der Bergstraße. Als wesentliche Maßnahmen in 2017 nannte der amtierende Bürgermeister beispielsweise die Einrichtung eines Ökokontos im Zusammenhang mit Baugebieten, die Beschäftigung mit Flächennutzungs- und Landschaftsplänen, die Neuinstallation einer kombinierten Telefon- und Computeranlage und  die Inbetriebnahme eines neuen modernen Feuerwehrfahrzeuges. Außerdem galt es, diverse größere Veranstaltungen wie zum Beispiel das Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen der Verwaltungsgemeinschaft mit Ministerpräsident a.D. Dr. Günther Beckstein, zu organisieren.

„Das Jahr 2017 brachte für uns alle wegen des bedauerlichen und plötzlichen Todes von unserem Ersten Bürgermeister Werner Friedrich eine Fülle von Herausforderungen mit sich“, so Peter Müller. Diese waren nur dank einer funktionierenden Verwaltung und der Mithilfe von Landrat Helmut Weiß und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes zu bewältigen. Der Dank galt auch den begleitenden Architekten, die zum Teil große Herausforderungen im guten Einvernehmen lösen konnten.