Blaue Mitfahrerbank Wilhelmsdorf

Erstes „Mitfahrerbänkla“ jetzt in Betrieb

Einen „ergänzenden Baustein“ im Öffentlichen Personennahverkehr nannte Erster Bürgermeister Rüdiger Probst die Installation des ersten von zwei geplanten „Mitfahrerbänkli“.
Am 15. Mai wurde in der Erlanger Straße am Abzweig zur Flurstraße die erste „blaue Bank“ in Betrieb genommen.
Von „A nach B im Schildumdreh’n“ soll die vom örtlichen Heimatverein initiierte Mitfahrerbank ein Treffpunkt für spontane Fahrgemeinschaften werden.

Im Unterschied zum Trampen setzt das Konzept auf das enge soziale Geflecht des ländlichen Raums. Probst: „Wer nicht mit einem Fremden fahren möchte, der wartet einfach, bis eine ihm bekannte Person anhält“. In diesem Sinne appellierte er vor allem an Kinder und Jugendliche, nicht mit „wildfremden Menschen“ mitzufahren.

Das System soll Ressourcen schonen und Menschen besonders im ländlichen Raum eine zusätzliche Möglichkeit zur Mobilität bieten und hat sich in anderen Gemeinden Deutschlands bereits bewährt. Eine zweite „blaue Bank“ soll nach Fertigstellung der Bergstraße im Abzweig zur Blumenstraße aufgestellt werden. Vorerst können drei Ziele in Emskirchen angesteuert werden. Eine Erweiterung ist dann möglich, wenn sich mehr Gemeinden der Umgebung dieser Idee anschließen, damit die Bürgerinnen und Bürger auch Möglichkeiten haben, wieder nach Hause zu kommen.

Bei der kleinen Eröffnungsfeier waren neben Repräsentanten des Heimatvereins als Initiatoren auch die Bürgermeister von Hagenbüchach und Emskirchen gekommen, ebenso Sponsoren, welchen ebenso der Dank aller „Festredner“ galt, wie den Bauhöfen und Verwaltungen aus Emskirchen und Wilhelmsdorf, die das Projekt allesamt positiv begleiteten. Seitens des Heimatvereins wurde auch herausgestellt, dass der leider verstorbene ehemalige Erste Bürgermeister Werner Friedrich von Beginn an zu den Befürwortern und Förderern zählte.

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Unser Foto zeigte den Vorsitzenden des Heimatvereins, Peter Kastner, beim „Probesitzen“.