Aktueller Stand Breitbandversorgung in der Gemeinde Wilhelmsdorf zum 6. Oktober 2015

Aktueller Stand Breitbandversorgung in der Gemeinde Wilhelmsdorf zum 6. Oktober 2015
siehe auch unsere Internetseite „Schnelles Internet“

Bereits im Jahr 2009 wurde in Wilhelmsdorf ein Verfahren zum Aufbau von Hochgeschwindig-keitsnetzen durchgeführt.
Ziel und förderfähig war: Mindestversorgung für Privathaushalte mindestens 1 MBit/s
Download und 128 kbit/s Upload.
Für Gewerbe eine Datenrate von 3 – 16 MBit/s im Download.

Es wurde Glasfaserkabel von der Schneemühle her in den Ort geführt. Bis zur den Schaltgehäusen in der Martin-Luther-Straße, der Erlanger und zum Gewerbegebiet. Die entsprechenden DSLAM’s wurden errichtet.

Diese Maßnahme wurde im April 2011 abgeschlossen.

Im Nachgang zu dieser Maßnahme konnte im August 2012 die Telekom ein Verfahren für die (kostenneutrale) Nachrüstung der VDSL-Technik in Wilhelmsdorf anbieten. Hierzu waren für jeden Standort des Verteilers mindestens 15 potentielle Kunden erforderlich.

Die Kunden konnten sich im Rathaus registrieren lassen. Die Liste wurde im April 2013 der Telekom übergeben. So konnte diese technische Nachrüstung realisiert werden.

Seit 10. Juli 2014 gilt die neue Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie – BbR) Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Zweck der Förderung ist der sukzessive Aufbau von hochleistungsfähigen Breitbandnetzen (Netze der nächsten Generation, NGA-Netze) im Freistaat Bayern mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s im Download und viel höheren Upload- Geschwindigkeiten als bei Netzen der Breitbandgrundversorgung in den Gebieten, in denen diese Netze noch nicht vorhanden sind und in denen sie nach Nr. 4.3 in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren wahrscheinlich auch nicht errichtet werden (sog. „weiße NGA-Flecken“).

Durch diese maßgebliche Änderung der Förderkriterien konnte die Gemeinde Wilhelmsdorf die Versorgung des Gemeindegebietes optimieren.

Verfahren 1 – Breitband – Schnelles Internet in Wilhelmsdorf:
Mitte und Ost (Bergstraße – Baugebiet Eichenweg II)

Da sich die Förderkriterien maßgeblich geändert haben, wurde im Februar 2014 ein weiteres Verfahren gestartet – „Wilhelmsdorf Mitte und Ost“ für die Versorgung der Bergstraße, der alten Blumenstraße, einem Teil der Rosenstraße und dem Gebiet Eichenweg und Buchenweg.
Die neuen Förderkriterien waren bis zu 50 Mbit/s im Download und mindestens 30 MBit/s .

Voraussetzung war, die Bürger mussten Fragebogen ausfüllen und bei der Gemeinde abgeben.
Auch in diesem Verfahren hat sich nur ein Netzbetreiber gemeldet.

Den Zuwendungsbescheid bekam die Gemeinde am 24.10.14 mit einer Förderzusage von 80 %
Der Kooperationsvertrag wurde am 25.11.14 unterschrieben.

Es wurden jeweils ein neues DSLAM Eichenweg/Buchenweg und bei der Kirche errichtet. Das Glasfaserkabel wurdevom DSLAM aus der Martin-Luther-Straße zu den neuen Gehäusen geführt.
Die Erschließung dieser Maßnahme, Verfahren 1, ist jetzt durchgeführt.

Verfahren 2 – Breitband – Schnelles Internet in Wilhelmsdorf:
Erschließungsgebiet Wilhelmsdorf West und Ost und Ortsteile.
Obere Mozartstraße, neues Baugebiet Mozartstraße, Ahornweg und Buchenweg – sowie Ende der Flurstraße und Ende des Föhrenwegs und die Ortsteile Ebersbach und Oberalbach.

Ziel des Verfahrens ist, den oberen Bereich der Mozartstraße und den oberen Bereich der Flurstraße mit dem Buchenweg und dem Ahornweg sowie die Ortsteile Ebersbach und Oberalbach mit mindestens 30 Mbit/s zu versorgen.
Den Zuwendungsbescheid hierfür bekam die Gemeinde am 24. Juli 2015 mit einer Förderzusage von 80 %.
Die Telekom bekam den Auftrag und wird mit den Arbeiten bis spätestens Juli 2016 fertig sein.

Ein weiteres, noch laufendes Verfahren, wurde im August 2015 gestartet

Verfahren 3 Breitband Schnelles Internet in Wilhelmsdorf
Erschließungsgebiet Restort
Teile der Blumenstraße, Wiesenstraße, Ebersbacher Straße und Martin-Luther-Straße

Da noch einige Gebiete im Ort weniger als 30 Mbit/s Versorgung aufweisen, konnte auch für diese Teile ein Verfahren gestartet werden.